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Crash bei Deutschen Autoaktien: Trumps 50% EU-Zoll-Schock setzen Autobranche massiv unter Druck


23.05.2025
aktiencheck.de

WolfsburgBad Marienberg (www.aktiencheck.de) -





Crash bei Deutschen Autoaktien: Trumps 50% EU-Zoll-Schock setzen <br>Autobranche massiv unter Druck

Crash bei Deutschen Autoaktien: Trump-Zölle setzen Branche massiv
unter Druck


Autor: Redaktion, aktiencheck.de


Veröffentlicht am: 23. Mai 2025



Autoaktien im freien Fall: US-Zölle erschüttern den deutschen
Markt


Nach der gestrigen Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab
dem 1. Juni 2025 Strafzölle von 50 % auf Fahrzeuge und Fahrzeugteile aus der
Europäischen Union zu erheben, verzeichnete der deutsche Automobilsektor
massive Kursverluste. Die betroffenen Aktien zeigten deutliche rote Zahlen und
dominierten die Verliererliste des Tages.



Trump-Zölle als geopolitischer Kursschock


Mit dem Ziel, die heimische US-Autoindustrie zu stärken, trifft Trump mit
dieser Maßnahme vor allem die exportstarken deutschen Autobauer. Die Zölle
sollen laut Trump auf "alle Autos, Teile und Zubehör" aus Europa angewendet
werden. Branchenexperten warnen vor einem Einbruch bei den Absatzzahlen,
höheren Kosten für Endkunden in den USA sowie möglichen Gegenmaßnahmen
der EU.




Top-Verlierer unter den Autoaktien



  • Porsche (DE000PAG9113, P911.DE): -5,16 % –
    Besonders exportlastig mit starker Präsenz in den USA. Zölle könnten Nachfrage
    stark belasten.

  • Mercedes-Benz Group (DE0007100000, MBG.DE):
    -4,55 % – Stark im US-Geschäft, insbesondere mit SUV-Modellen.
    Produktionsverlagerung kurzfristig kaum möglich.

  • BMW ST (DE0005190003, BMW.DE): -4,26 % –
    US-Werk in Spartanburg entlastet etwas, aber Zölle auf Zulieferteile aus
    Deutschland drohen Margen zu belasten.

  • EDAG Engineering Group (CH0303692047, ED4.DE):
    -3,97 % – Als Ingenieurdienstleister besonders von
    Projektverschiebungen betroffen.

  • Continental AG (DE0005439004, CON.DE): -3,56 %
    – Bedeutender Zulieferer für US-Hersteller. Zölle könnten Umsatz deutlich
    schmälern.

  • BMW Pref (DE0005190037, BMW3.DE): -3,39 % –
    Gleiche Risiken wie Stammaktien.

  • Volkswagen ST (DE0007664005, VOW3.DE): -3,21
    % – Die US-Tochter ist stark betroffen, vor allem bei VW- und Audi-Modellen.

  • Volkswagen VZO (DE0007664039, VOW.DE): -3,13
    % – Siehe Stammaktien.

  • Knaus Tabbert (DE000A2YN504, KTA.DE): -2,88 %
    – Auch Wohnmobile für den US-Markt betroffen.

  • Schaeffler (DE000SHA0159, SHA.DE): -1,92 % –
    Betroffen als wichtiger Zulieferer für Getriebe- und Motorenkomponenten.



Branchenausblick: Herausforderungen und Chancen


Während kurzfristig eine Neubewertung der Aktien stattfinden dürfte,
sehen einige Analysten auch Chancen. Sollte es zu einer diplomatischen Lösung
oder Ausnahmeregelungen kommen, könnten sich die Kurse schnell erholen.
Langfristig sehen Experten den Innovationsvorsprung deutscher Autohersteller
trotz der Handelsbarrieren als stabilisierenden Faktor.



Fazit: Eskalation mit Folgen


Die angekündigten US-Zölle treffen die deutsche Automobilbranche ins
Mark. Anleger müssen sich auf anhaltende Volatilität einstellen. Wie stark die
langfristigen Effekte tatsächlich sein werden, hängt von der politischen
Entwicklung in den kommenden Wochen ab.



(23.05.2025/ac/n/d)



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